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Karte an der Decke
Klassisches Kartenkunststück, bei dem ein Zuschauer eine Karte auswählt, diese in das Spiel zurückgegeben wird und das Kartenspiel dann an die Zimmerdecke geworfen wird. Die Zuschauerkarte bleibt an der Decke haften, während alle anderen Karten wieder herunterfallen.
Karte in Brieftasche
Ein klassischer Effekt, bei dem ein Zuschauer eine Karte wählt, diese unterschreibt und in das Kartenspiel zurück gibt. Die Karte verschwindet aus dem Spiel und erscheint in einer Brieftasche wieder.
Kartenfächer
Ziertechnik mit Karten, bei der jeder Kartenwert sichtbar ist.
Kartenfarben
Pik, Kreuz, Herz und Karo (engl. Spades, Clubs, Hearts und Diamonds)
Kartenkassette
Gerät und Hilfsmittel in der Kartenzauberei. Metall- oder Plastiketui. Auch in Form eines Holzkästchens erhältlich. Mit der Kartenkassette kann unbemerkt eine Spielkarte erscheinen oder verschwinden sowie ausgetauscht werden.Dieses wird durch spezielle Mechanismen im Inneren der Kiste möglich. Trotzdem sind manche Kisten so gut verarbeitet, dass dennoch ein Untersuchen durch das Publikum möglich ist.
Kartenkontrolle mit Hindumischen
Die Technik des Hindumischens erlaubt Ihnen auch eine oder gleich mehrere Karten nach oben zu kontrollieren. Es wirkt natürlicher, wenn Sie Karten, die mit dem Hindumischen kontrolliert werden sollen, zuvor auch mit dem Hindumischen wählen lassen. Mischen Sie dazu mit der Hindutechnik, bis ein Zuschauer "Halt" ruft. Lassen Sie Ihn die oberste Karte des abgemischten Spielteils nehmen und gehen Sie dann direkt in eine der Kontolltechniken über.
Kartenkontrolle mit Überhandmischen
Die Technik der Kontrolle mit Überhandmischen ist im Grunde die gleiche wie beim Injogmischen, mit der Abweichung, dass die Injogkarte über der Zuschauerkarte platziert wird. Nach dem 2. Mischvorgang befindet sich die Zuschauerkarte an oberster Stelle.
Kartenpuder
Mit Kartenpuder lassen sich Spielkarten sehr geschmeidig machen, so dass sie sich zum Beispiel sehr gut auffächern lassen. Wird oft bei Kartenspielen verwendet, die für Manipulationen verwendet werden.
Kartenspiel
Ein Kartenspiel, bestehend i.d.R. aus 52 oder 32 Karten. Auf diesen Seiten auch als Kartendeck bezeichnet.
Kartenzauberei
Die Kartenzauberei oder auch Kartenkunst ist eine der umfangreichsten Sparten der Zauberkunst. Schätzungsweise gibt es über 20.000 Kartenkunststücke und Variationen. In der Zauberliteratur werden meist Routinen beschrieben, die mit 52 Karten durchgeführt werden. So gibt es auch so genannte Kleinpäckchentricks. Hierbei handelt es sich um spezielle Kartensätze oder aber um ein Kartenkunststück mit wenigen Karten.
Kartensteiger
Klassiches Kartenthema: Der Zauberer kann die von einem Zuschauer gewählte Karte auf magische Weise aus dem Spiel heraussteigen lassen.
Keycard
Siehe Leitkarte
Kinderzauberei
Zauberei, die kindgerecht vorgeführt wird und auf das jeweilige Alter der Kinder zugeschnitten ist. Hier finden vor allem Routinen ihren Platz, die leicht nachzuvollziehen sind und eine Geschichte erzählen.
Klappblume
Seidenpapierblume, die eng zusammengelegt werden kann und in der eine Feder eingearbeitet wurde, so dass sie leicht produziert werden kann.
Klassische Palmage
Einen Gegenstand in der Hand verborgen halten, ohne dass der Zuschauer eine Veränderung der Hand bemerkt.
Klassisches Forcieren
Beim klassischen Forcieren wird das Spiel zwischen den Händen ausgebreitet und ein Zuschauer gebeten, eine Karte zu nehmen - dabei nimmt er genau die Karte, die der Kartenkünstler bereits kennt. Diese Technik ist von der direkten "Fingerarbeit" her nicht schwierig, jedoch für viele mit einem hohen Angstfaktor belastet. Die eigentliche Schwierigkeit liegt in der Koordination der Bewegungen und darin, dass die Technik nicht vollständig unter der eigenen Kontrolle steht. Diese Unsicherheitsfaktoren können aber durch gründliches Verständnis weitgehend beeinflusst werden.
Kleinfingerspalt
Das ist wohl die am häufigsten verwendete Art, einen Spalt zu halten. Dabei wird das Nagelglied des kleinen Fingers zwischen eine bestimmte Stelle im Kartenpäckchen geschoben, damit eine Lücke entsteht. Die Hand wird in Austeilposition gehalten, damit der Spalt von vorne verdeckt bleibt.
Klassisches Forcieren
Bei dieser Forciermethode wird dem Zuschauer die zu forcierende Karte geschickt in die Hand gespielt, während der Zauberkünstler die Karten von einer Hand in die andere laufen lässt. Das klassische Forcieren ist sicher die unauffälligste Forciermethode, benötigt jedoch viel Übung und Erfahrung.
Klimax
Höhepunkt eines Kunststückes.
Konisches Spiel
Kartenspiel, bei dem die Karten konisch beschnitten wurden. So ist es möglich, eine Karte, die um 180 Grad gedreht in das Spiel zurückgelegt wird, zu lokalisieren, da der breite Rand der Karte gegenüber des schmalen Randes des Restspieles leicht zu greifen ist. (Stripper Deck)
Kreuzforce
Es ist eine von vielen Methoden, bei der ein Zuschauer eine Karte zieht, die Sie bereits schon kennen. Bei der Kreuzforce wird dies durch Abhebe bewerkstelligt. Der Zuschauer hebt das Kartenspiel ab und wird in dem Glauben gelassen, die Stelle an der er eine Karte zieht, selbst bestimmt zu haben.
Kugelfang
Sensationskunststück, bei dem schon einige Zauberer ihr Leben auf der Bühne lassen mussten. Das bekannteste Opfer war der Niederländer Okito. Der Zauberer versucht die auf ihn abgefeuerte Kugel nur mit den Zähnen aufzufangen. Nicht zur Nachahmung empfohlen!
Kümmelblättchen
(engl. Three Card Monte) Ursprünglich ein Falschspielertrick, bei dem der Zuschauer eine von drei verdeckt auf dem Tisch liegende Karten im Auge behalten muss. Der Zauberkünstler mischt die Karten und lässt selbst dem aufmerksamsten Zuschauer keine Chance zu gewinnen.
Kurz-Mittel-Lang
(engl. Odd-Ropes) Einer der meistvorgeführten Seileffekte. Der Zauberer zeigt zunächst drei verschieden lange Seile vor, die durch seine Zauberkräfte plötzlich gleich lang werden.